Parodontalbehandlung

DIE 10 REGELN FÜR DIE VORBEUGUNG VON PARODONTITIS

Parodontitis und Zahnausfall sind vermeidbar. Die nachfolgend aufgeführten 10 Regeln für Maßnahmen und Verhaltensweisen können bereits ab dem Kindesalter umgesetzt werden, um Erkrankungen der Zähne und des Mundes zu verhindern und deren erste Symptome zu erkennen.

Von Dr. Francesco Martelli

1             Vorbeugung beginnt im Schulalter – Im Alter von 6 Jahren brechen die ersten Backenzähne durch und es findet der Wechsel der Schneidezähne statt. Es ist von fundamentaler Bedeutung, Kindern die grundlegenden Methoden der Mundpflege und eine gute Kontrolle des Zahnbelags beizubringen. Außerdem sollte eine Untersuchung beim Kiefernorthopäden erfolgen, um Fehlstellungen des Gebisses und/oder Knochendefekte zu verhindern.

2             Sorgfältige Kontrolle des Zustands des Zahnfleischs nach Durchbrechen der bleibenden Zähne – Bei geschwollenem, gerötetem und blutendem Zahnfleisch sollten Sie einen Parodontologen aufsuchen. Unabhängig von ihrer Häufigkeit oder ihrem Ausmaß sind Zahnfleischblutungen ein starker Hinweis auf eine aktive Parodontitis.

3             Professionelle Zahnreinigung mindestens alle 4-6 Monate – Bei Kindern hängt die Häufigkeit der professionellen Zahnreinigung von ihrer Fähigkeit zum korrekten Zähneputzen ab.

4             Durchführen einer Risikoanalyse in der Pubertät, um die für das Entstehen von Parodontitis ausschlaggebenden genetischen Faktoren zu beurteilen.

5             Vorzeitiges Versiegeln der Zähne im Fall tiefer Furchen oder Anfälligkeit für Karies.

6             Durchführen eines mikrobiologischen Tests im Fall einer klinisch festgestellten Parodontitis – Der Test ist nach der Ausheilung einmal im Jahr zu wiederholen, um Rückfälle zu verhindern.

7             Behandlung zur Vorbeugung von Parodontitis – Zur Beseitigung einer parodontalen Infektion reicht es nicht aus, die Zähne zu entfernen und durch Titanimplantate zu ersetzen. Dieselben Bakterien, die für Parodontitis verantwortlich sind, befallen auch Implantate und führen zu Periimplantitis und Implantatverlust.

8             Reduzierung des Zigarettenkonsums auf nicht mehr als 3 bis 4 pro Tag und Verzicht auf Zigarren und Pfeifen – Rauchen erhöht das Risiko von Zahnausfall aufgrund von Parodontitis um das 7- bis 10-fache und macht die Behandlung weniger wirksam.

9             Spezifische ärztliche Kontrollen bei Diabetes, Atherosklerose und Osteoporose – Unterschätzen Sie nicht die Rolle der Toxine und Bakterien, die ständig in den Blutkreislauf gelangen, bei diesen Krankheiten. Viele systemische Krankheiten sind mit Parodontitis verbunden.

10           Untersuchung durch einen Stomatologen im Fall von Läsionen der Mundschleimhaut und des Zahnfleischs – Mundhöhlenkarzinome machen 1 % der bösartigen Tumore aus. Eine frühzeitige Biopsie erlaubt es oft, die Läsion in der präkanzerösen Phase abzufangen.

 

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